Der Thymian (Thymus vulgaris)

Bekannt ist der Thymian als Gewürz- und Heilkraut in der Küche. „Sein würziger Geschmack ist etwas scharf und bitter, er wärmt von innen und durchdringt die Lungenbläschen, um festsitzenden Schleim abhusten zu können.“ [1] Doch beachtet bitte die anatomischen Zusammenhänge und prüft vorher den Bereich des CTÜs auf Verspannungen. Wenn Schleim die Hürde in dem Bereich nicht überwinden kann, sammelt er sich und kann nur unzureichend abgehustet werden.

Allgemeine Wirkung und Anwendung:

antibakteriell, antiseptisch, bei krampfartigen Husten und Erkältung, Blähungen, Blasen- und Nierenerkrankungen, appetitanregend

Gegenanzeigen:

Allergie, kann in Einzelfällen Durchfall verursachen

Vorkommen:

auf mageren Weiden, am Wegesrand, auf Lehmböden

Inhaltsstoffe:

Thymol und Carvacrol als ätherische Öle, Triterpene, Flavonoide

Sonstiges:

Thymol wird zur Behandlung der Varoa Milbe in Bienenstöcken angewandt

 „Wusstest du, dass die Lunge für unterdrückte Emotionen, wie Trauer steht? Emotionen kommen eigentlich effektartig zum Vorschein und deuten auf tiefsitzende, vielleicht unterdrückte, Gefühlszustände hin. Werden aber auch Emotionen unterdrückt, entfällt diese Ausdrucksmöglichkeit. Wenngleich das affektartiges Aufkochen von Emotionen darauf hinweist, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist, so ist es meines Erachtens sehr bedenklich, wenn nicht mal mehr das passiert. Dann steckt buchstäblich wirklich etwas fest. Trauerthemen sind bei Pferden oft angezeigt.“[2]

[1],[2], Portrait aus dem Buch: Ganzheitliche Pflanzenkunde im Jahresverlauf für Pferdehalter I Vanessa Michels I Epubli Verlag

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